Freitag, 20. Juni 2014

Liebe Nähmaschine!

"Ich habe dich wirklich furchtbar gern, aber jetzt im Sommer fehlt mir einfach die Zeit (und auch ein bisschen die Lust) für dich!"

Kennt Ihr das auch? Ihr wollt noch nähen, aber das Wetter ist so gut - nach Feierabend ruft dann eher das Freibad, die Elbe, der Beachclub, der Grill (ach, und da war doch auch noch diese WM ...). Und am Ende des Tages habt Ihr an der NähMa wieder nichts getan. Die Stoffberge erhöhen sich derweil stetig (nur weil man nicht näht, heisst es ja nicht, dass man nicht trotzdem Stoffe kauft!), die Ideen für neue Projekte stapeln sich im Hirn (ich habe immer noch keine Idee, wie ich die vernünftig irgendwie ausserhalb meines Kopfes "katalogisieren" kann) ... Und langsam bildet sich eine Staubschicht auf der Maschine.

Um ihr zu zeigen, dass ich sie nicht vergessen habe, habe ich mich letztes Wochenende mal schnell an eine Sache gewagt, die ich schon lange im Hinterkopf hatte: ein schnelles Haarband für mich, da die gekauften mir leider immer zu groß sind. Bei Prototypen halte ich mich grundsätzlich an die vorgegebenen Maße (ich habe mich bei diesem Blog bedient: kopftuchhaarband) - weshalb das Haarband natürlich wieder mal zu groß ist. Bevor eine liebe Freundin es dann "an sich riss", konnte ich noch schnell ein (super unprofessionelles) Foto machen:



Der Stoff ist von Hamburger Liebe aus der "Fly"-Kollektion. (bb)



Ideen vs. Zeit vs. noch mehr Ideen


Kennt ihr das auch: Ihr habt 1000 Ideen, kommt aber zu nichts?
Das ist irgendwie unbefriedigend. Ich muss das dringend optimieren.

Abgesehen davon, habe mir letztens ein - wirklich - großartiges und inspirierendes Buch gekauft.
Eigentlich könnte ich daraus fast jede Seite nachbasteln/nähen/bauen/..., mir fehlt nur gerade schlichtweg die Zeit.

Aber trotz alledem möchte ich euch das Buch wärmstens ans Herz legen. Dort findet ihr kleine und größere Geschenkideen oder auch einfach nur Inspiration. Ich finde es einfach klasse:


- Kauf mich -


(af)

Freitag, 13. Juni 2014

Paracord, ich brauche Paracord!



Ich bin ja (leider) für vieles immer wieder schnell zu begeistern und viel zu oft löst ein „Guck mal!“ ein „WILL ICH HABEN“ in mir aus. So geschah es auch Anfang letzter Woche, als man mir den Link http://www.ausgeruestet.com/2009/07/anleitung-survival-armband.html zukommen lies mit den Worten „So eines will ich auch!“ – kurzer Blick drauf „Aha, aha, das ist der Makramee-Knoten, das kann ich auch.“ Und ab zu dawanda – Paracord bestellen. Dienstag bestellt, Mittwoch war es da. Der Testlauf ergab: supereinfach, superschick, 20 Meter Band sind auf jeden Fall nicht ausreichend! Also gleich nachts noch eine neue Ladung bestellt. Klotzen statt kleckern. Lieber 10 Meter zu viel als 10 cm zu wenig. Haben statt Brauchen. Immer her damit. Einzig die Steckverschluss-Variante macht mich noch nicht ganz glücklich – im Baumarkt des Vertrauens wurden also gestern noch Schäkel besorgt. Und am Wochenende wird munter drauf los geknotet. Oder nähe ich doch die kleine Beach Bag endlich mal weiter? Und eigentlich wollte ich doch auch noch häkeln. Und soll ich mir jetzt eigentlich das Buch „Stricken leicht gemacht“ kaufen? (bb)

Der Testlauf

PINK! We love PINK! Das musste noch sein!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Der DIY Weihnachtsbaum

Dieses Jahr fand ich es echt schwierig, was die Weihnachtsdeko bzw. den Weihnachtsbaum betraf.

Wir sind vor einigen Monaten in eine neue - größere - Wohnung gezogen und haben seitdem viel mehr Platz, sprich eigentlich auch Platz für einen tollen Weihnachtsbaum.
In der alten Wohnung war dafür nie wirklich Platz und ich liebe es Weihnachten einen echten Baum zu haben. Alleine schon der Duft und das Feeling.

Zur Auswahl standen:
- ein Tannenbaum
- ein Tannenbaum mit Wurzel zum wieder einpflanzen
- ein unechter Tannenbaum

Alle aufgezählten Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und so recht konnte ich mich mit keiner dieser Varianten anfreunden.


Der DIY Baum war geboren!







Das braucht man dazu:
- ein Spaliergitter, z. B. so eins: >> klick <<
- etwas Draht
- Tannenzweige (ich habe 6 kleine Bunde verwendet)
- eine Tannenschere (habe ich mir bei unserem Blumenhändler ausgeliehen)
- einen Drahtschneider/-zange (einfach mal im Werkzeugkoffer wühlen, habt ihr bestimmt)

Und so einfach gehts:
- Spaliergitter auspacken/aufstellen
- Tannenzweige ausbreiten (um eine Übersicht zu bekommen)
- Tannenzweige mit Draht am Gitter befestigen
- Fertig

Es hat n bisschen mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich gedacht habe, aber vom Schwierigkeitsgrad war es dann doch sehr einfach. Traut euch!

Geschmückt wird er auch noch - ein bisschen - aber das muss noch ein paar Tage warten.

Wenn Weihnachten rum ist, wird die Tanne entsorgt und das Gitter kommt auf den Balkon und darf dort seinen eigentlichen Zweck erfüllen. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Perfekt.

Wie sehen eure Weihnachtsbäume aus? Habt ihr überhaupt einen?

(af)